Pressemitteilungen

Abbrechen
  • Neuer Schlüsselstandort für Batterien und Wasserstoff eröffnet / 2026

    Fraunhofer ZESS stärkt Technologietransfer und nachhaltige Energiespeicherforschung in Deutschland

    Pressemitteilung / 05. Oktober 2026

    Das Foto zeigt die folgenden Personen, die ein Band zur Eröffnung durchschneiden: Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann, Institutsleiter des Fraunhofer IST und Sprecher des Fraunhofer ZESS, Prof. Dr. Ing. Arno Kwade, Sprecher der Battery LabFactory Braunschweig, Prof. Dr. Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig, Dr.-Ing. Jutta Janßen, Standortleitung des Fraunhofer ZESS, Prof. Dr. Thomas Weißgärber, Institutsleiter des Fraunhofer IFAM Dresden, Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr.-Ing. Sabrina Zellmer, stellvertretende Institutsleiterin des Fraunhofer IST, Prof. Dr. Constantin Häfner, Vorstand für Forschung und Transfer der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr. rer. nat. Michael Stelter, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IKTS, Prof. Dr. Anja Hesse, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig, Dr. Julian Schwenzel, Abteilungsleiter Elektrische Energiespeicher am Fraunhofer IFAM, Dr.-Ing. Felix Heubner, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IFAM Dresden (v.l.n.r.).
    © Fraunhofer IST

    Mit einem Festakt hat die Fraunhofer-Gesellschaft am 5. Oktober 2026 den Neubau des Fraunhofer-Zentrums für Energiespeicher und Systeme ZESS in Braunschweig offiziell eröffnet. Der Bund und das Land Niedersachsen haben rund 49,85 Millionen Euro in den Forschungsbau investiert. Auf etwa 3300 Quadratmetern, darunter ca. 1750 Quadratmeter Laborfläche sowie ein 450 Quadratmeter großer Trockenraum, bietet er den Forschenden eine hochmoderne Infrastruktur für die Entwicklung von Festkörperbatterien der nächsten Generation sowie von innovativen Wasserstofftechnologien.

    mehr Info
  • Symbolbild eines Messaufbaus zur dynamischen Impedanzspektroskopie.
    © KI-generiert mit gemini/Fraunhofer IFAM

    Die Wasserstoffnutzung ist ein Baustein der Dekarbonisierung, doch der langlebige Betrieb von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen ist herausfordernd. Schwankende Betriebsbedingungen führen zu Verschleiß und Leistungsverlusten. Dem Fraunhofer IFAM ist mit der dynamischen Impedanzspektroskopie nun ein entscheidender Fortschritt gelungen: Die Diagnosemethode ermöglicht eine präzise Analyse im laufenden Betrieb, erkennt Überlastungen in Echtzeit und deckt Schwachstellen frühzeitig auf. So lassen sich Belastbarkeit und Effizienz gezielt optimieren, die Lebensdauer der Systeme verlängern und die Betriebskosten senken – ein Technologiesprung mit großem Potenzial für die Wasserstoffwirtschaft.

    mehr Info
  • Das Foto zeigt das neue Gebäude des Fraunhofer ZESS von außen, zu sehen ist am linken Bildrand die Holzfassade, gefolgt von der Fensterfront in der Mitte, rechts ist noch Bauumgebung wie Sandhaufen zu sehen.
    © Fraunhofer IST

    Das Fraunhofer-Zentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS präsentiert sich vom 9. bis 11. Juni 2026 erstmals auf der Battery Show Europe 2026. Gemeinsam mit weiteren Instituten ist das Zentrum am Stand der Fraunhofer-Allianz Batterien in Halle 1 (Stand 1-A47) vertreten. Die internationale Fachmesse zählt zu den zentralen Plattformen für Batterietechnologien, Batteriesysteme sowie die industrielle Wertschöpfungskette rund um Energiespeicher in Europa.

    mehr Info
  • Laboraufbau zur computergestützten Echtzeit-Impedanzmessung an einer Lithium-Ionen-Batteriezelle zur Analyse des Zustands.
    © Fraunhofer IFAM

    Ein neuartiges Messverfahren ermöglicht ein optimiertes Batteriemanagement in E-Autos und hilft so, sie sicherer zu machen und ihre Lebensdauer zu verlängern. Die Impedanzspektroskopie aus dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM wertet detaillierte Messdaten zum Batteriezustand während des Betriebs in Echtzeit aus. Damit könnten Batterien auch für sicherheitskritische Anwendungen genutzt werden.

    mehr Info
  • TU Braunschweig begründet Transparenzplattform und kooperiert mit Australien / 2025

    Batterien: Mit smarten Entscheidungen nachhaltig produzieren

    Gemeinsame Pressemitteilung mit der Technische Universität Braunschweig / 20. März 2025

    Mitarbeiter der TU Braunschweig bei der Erstellung von Suspensionen für nickelreiches Kathodenaktivmaterial in der Battery LabFactory Braunschweig (BLB).
    © Tim Grenda, Institut für Partikeltechnik.

    Neue Regularien verpflichten Batteriehersteller dazu, einen Mindestanteil an recycelten Materialien zu verwenden sowie einen Nachweis über die Herkunft von Rohstoffen und den CO2-Fußabdruck von Batteriezellen zu führen. Im Speziellen geht es dabei um kritische Rohstoffe für die Batteriezellherstellung wie Nickel, Lithium und Kobalt. Außerdem stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Transparenz über ihre Lieferketten zu schaffen und Informationen von Lieferanten zum Zweck der Nachweisführung zu sammeln. Um diese Vorgaben erfüllen zu können, sind Informationen über Wertschöpfungsrouten und Qualität von Kathodenaktivmaterialien nötig, die aus Rohstoffen unterschiedlicher Herkunft synthetisiert werden. Genau hier setzte das Projekt »Sustainable and Transparent Battery Materials Value Chains for a Circular Battery Economy« (SUSTRAB), koordiniert von der TU Braunschweig, an.

    mehr Info
  • Funktionsintegrierter Leichtbau in der Elektromobilität / 2024

    CO2-einsparende Batteriegehäuse für E-Autos

    Pressemitteilung / 02. September 2024

    Aluminiumschaumsandwich-Bodenpanel mit integrierter Kühlstruktur.
    © Fraunhofer IWU

    Mehr Ladeleistung, mehr Reichweite, mehr Klimafreundlichkeit – im Verbundprojekt COOLBat entwickeln Forschende des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU gemeinsam mit Partnern Batteriegehäuse der nächsten Generation für Elektrofahrzeuge. Die zentrale Komponente des E-Autos soll leichter werden, und bei ihrer Herstellung sollen 15 Prozent Kohlendioxid eingespart werden. Durch eine Kombination von Einzelsystemen, mehr Funktionen auf kleinerem Bauraum, neuen Wärmeleitwerkstoffen und biobasierten Flammschutzbeschichtungen wollen die Projektpartner dieses Ziel erreichen.

    mehr Info
  • Fraunhofer IST wird Mitglied im REWIMET e.V. / 2024

    Innovative Recyclinglösungen und fortschrittliche Energiespeichersysteme

    Pressemitteilung / 20. Juni 2024

    © Miha Creative - stock.adobe.com

    Seit Mai 2024 ist das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST Mitglied im REWIMET e.V., dem Recycling-Cluster wirtschaftsstrategische Metalle. Im Rahmen der neuen Mitgliedschaft wird das Fraunhofer IST seine umfassende Expertise im Bereich der Oberflächen- und Schichttechnologie sowie seine Kompetenzen im Bereich nachhaltiger Energiespeicher und Systeme einbringen. Ziel ist es, innovative Lösungen für das Recycling sowie die Rückgewinnung wertvoller Metalle zu entwickeln und gleichzeitig die Effizienz und Nachhaltigkeit von Energiespeichersystemen zu verbessern.

    mehr Info
  • © Fraunhofer, Fotograf: Andreas Rudolph

    Das Fraunhofer-Zentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS steht für die Entwicklung von Systemlösungen für Energiespeicher und Wasserstofftechnologien. Zur Umsetzung dieser Ziele erhalten die drei Forschungspartner, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST sowie das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, ein neues Institutsgebäude am Forschungsflughafen Braunschweig. Der Spatenstich am 7. Juni 2023 markiert den Baubeginn für ein Forschungsgebäude, das eine Nutzfläche von über 3400 Quadratmetern umfasst. An der Zeremonie nahmen unter anderem der Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, Falko Mohrs, der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr. Thorsten Kornblum, sowie der Vizepräsident für Technologietransfer und Innovation der TU Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade, teil.

    mehr Info
  • © Fraunhofer IFAM

    Die Alterung von Batteriezellen lässt sich unter realen Bedingungen nicht leicht bestimmen. Eine genaue Aussage über den Alterungszustand der Zellen im Betrieb bildet aber die Grundlage für ein besseres Verständnis der Alterungsmechanismen einer Batterie und für eine Verlängerung ihrer Lebensdauer. Um den Zustand der Batteriezellen präziser und ohne Laboraufwand bestimmen zu können, wurde am Fraunhofer IFAM in Bremen die Bestimmung des Wechselstromwiderstands innerhalb der Batterie mittels dynamischer Impedanzspektroskopie weiterentwickelt. So sind Messungen während des Betriebs möglich, durch die Aussagen zur Leistungsfähigkeit in Echtzeit getroffen werden können.

    mehr Info