Deutschland ist weltweit eines der forschungsstärksten Länder für Energiespeicher, mit vielen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen und Instituten zu diesem Thema. Gleichzeitig verfügt Deutschland mit der Automobilindustrie, der Energietechnik und der Chemiebranche über Industriezweige mit globaler Bedeutung. Diese Branchen sind über die Energiewende miteinander verbunden, bei der die transsektorale Kopplung über verschiedene Energieträger besonders im Fokus steht. Die Herausforderung für Deutschland liegt darin, die Lücke zu schließen, die derzeit zwischen der hohen Kompetenz in den Grundlagen der Forschung einerseits und der sehr hohen Erwartung an die Technologiereife auf Seite der Unternehmen andererseits besteht.

Unterstützt vom Land Niedersachsen fungiert das ZESS als gemeinsame Forschungs- und Transferplattform für die Erarbeitung von Systemlösungen für Batterien und Brennstoffzellen im Bereich Elektromobilität sowie für stationäre Speicher als Bestandteile der Energiewende. Um die mobilen und stationären Speichertechnologien zur Marktreife zu führen, werden die technischen Kompetenzen der involvierten Institute IST, IFAM und IKTS sowie der Battery LabFactory Braunschweig im ZESS gebündelt und die Technologien zu prototypenfähigen Lösungen und Systemen weiter entwickelt.